Der Hai und der Thun

Thun und Hai zwei der faszinierendsten Seeräuber unserer Zeit. Seit Millionen von Jahren durchschwimmen sie unsere Meere und Ozeane. Um zu überleben haben sie sich beide perfekt an ihre Umgebung angepasst. Ihre geschärften Instinkte übertreffen die unseren bei weitem. Ihr vorkommen ist in den warmen Wässern der Karibik, genauso wie in den kalten Gewässer der Antarktis.

Der Thun gehört zur Familie der Makrelen und Thunfische und zählt zu den fetthaltigen Fischen. Mit seiner imposanten Größe von bis zu 4,5 Meter und einem möglichen Gewicht von 600Kg ist er einer der größten Raubfische. Sein Körperbau ist Stromlinienförmig und bestens geeignet, um lange Strecken schnell zu durchschwimmen. Thunfische die auf Nahrungssuche sind durchqueren dafür oft ganze Ozeane. Thunfische sind berühmt für ihre Geselligkeit und jagen deshalb immer in Schwärmen von mehreren Hunderte Tieren. Im Mittelmeer wurden sie auch schon in Gesellschaft von Delfinen gesichtet.

Der Thunfisch wird seit Hunderten von Jahren als begehrter Speisefisch gejagt, da er als Delikatesse gilt. Von unseren Speisekarten ist er nicht wegzudenken. Diese wirtschaftliche Begehrlichkeit führte Weltweit zur Überfischung. Sein größter natürliche Feind ist der Hai.

Der Hai zählt zur Familie der Knorpelfischen. Seine Größe ist unterschiedlich wie seine Art. Er ist seit Jahrmillionen der Größte Räuber der Ozeane. Seine Größe kann bis zu 12 Meter erreichen und ein Gewicht von 12 Tonnen ist keine Seltenheit, bei schweren Wahlhaien.

Der Hai steht auch auf einigen Speisekarten dieser Welt, zählt aber nicht direkt zu den Speisefischen. In asiatischen Ländern sind seine Flossen sehr begehrt, was nicht selten zu Massentötungen führt. Einige Fische landen auch ganz auf der Speisekarte. In Asien und in Grönland.

Eine gezielte Jagd auf Haie wird von der Industrie nicht gemacht, vielmehr landen sie als Beifang in den Treibnetzen der Fischer und verenden kümmerlich. Oft werden auch nur die Flossen abgeschnitten und die verendeten Tiere werden zurück ins Wasser geworfen.

Seit der Verfilmung des Weißen Hai von Steven Spielberg , gilt dieser imposante Meeresräuber als Fresssüchtiges Monster, das jeden angreift der sich ins Wasser wagt. Diese Ansicht muss dringend geändert werden damit dieser faszinierende Fisch uns noch lange erhalten bleibt.

Viele Hobbyangler (Karpfen) jagen diesen faszinierenden Seeräuber als Trophäe. Sie sind sich der Katastrophalen Folgen gar nicht bewusst oder ignorieren sie gänzlich.

Die ökologische Bedeutung des Hai ist von unschätzbarem Wert in unseren Gewässern. Kranke oder verendeten Fische, die eine Katastrophe in einem so empfindlichen Milieu auslösen können, werden durch den Haie verhindert. Sie sind die Gesundheitspolizei der Meere und Ozeane.

Heute gibt es ca 500 verschiedene Arten von Haie, davon sind ca 50 vom aussterben bedroht.
Damit uns dies Imposanten Geschöpfe der Meere noch lange erhalten bleiben, sollten wir uns gezielt für diesen besonderen Artenschutz von Thun und Hai einsetzen.